Gianna Olinda Cadonau
Ultim'ura da la not
Letzte Stunde der Nacht

„Es sind Schnittstellen, welche die junge Dichterin faszinieren: der Schleier, der von der Nacht in den Tag f√ľhrt; die Luft, welche Erde und Himmel trennt; die L√§nder des vertrauten und fremden Kontinents. Oder auch das Du, zwischen dem Ich und dem eigenen Ich. Fremdes und Verwandtes. N√§he und Ferne in sich selbst und um sich herum. In den Gedichten werden die Grenzen gesucht und ausgelotet, werden die Wurzeln ertastet, im Hoffen und Sehnen und auch im Schmerz. Wir lesen diese Gedichte wie einen Weg des Forschens und des Erkennens. Das lyrische Ich auf der Suche eines verborgenen Teils seiner selbst. Das Erkennen des Fremden in sich und der Heimat. Gianna Olinda Cadonau nimmt uns mit in die Fremde, auf die Suche nach ihren Wurzeln und ihren Ahnen. Und wir kehren mit ihr zur√ľck zu den Wolken und Feen ihrer nun gefestigten und neu gew√§hlten Heimat.“ (aus dem Nachwort von Mevina Puorger)


Gedichtauswahl aus dem Buch Ultim'ura da la not von Gianna Olinda Cadonau


"L'ultim'ura da la not" da Gianna Olinda Cadonau en el Magazin da cultura, 05-11-2016, 11.03